Der Teich von Paul Betschart ca.100m³ / Schweiz                                                                                                                                                     Stand: 24.02.2007

 

Die Teichdaten im Überblick:

Folienteich (1,2 mm stark im Werk geschweist) mit einem Inhalt von ca. 100`000 Liter. An der tiefsten Stelle 1,60 m (4 Bodenabläufe 110mm PVC) und mit einer Oberfläche von ca. 70m².

Filteranlage:

Ein Hydrotech-Trommelfilter (35-50 m3 / pro Stunde) im Schwerkraftbetrieb.

Von einem Bodenablauf an der tiefsten Stelle des Teiches läuft das Wasser über ein Rohrsystem selbständig, also über Schwerkraft, in den Filter. Voraussetzung hierfür ist, dass das Niveau des Filters gleich dem des Teiches ist (Höhe Wasserspiegel Filter und Teich sind gleich). Zwei im Filter befindliche Pumpen befördert das gereinigte Teichwasser nach der Passage durch den Filter zurück in den Teich. Beim Zurückpumpen des Wassers in den Teich läuft ständig über den Bodenablauf Wasser in das Filtersystem nach.

Biologische Filteranlage sowie Ausgleichsbecken:

Ca. 4`500 lt. mit 4m3 Bio Filtermedium Kaldnes.

Skimmer:

Teichwand BIOsys Skimmer von OASE (12`000 lt.)

Die Skimmer von OASE ziehen kraftvoll und effektiv den Schmutz vom Gartenteich, der auf der Wasseroberfläche schwimmt. Staub, Blätter oder sonstige Verschmutzungen führen dazu, dass das Teichwasser mit zu vielen Nährstoffen von außen angereichert und somit veralgt und trübe wird. Ein Skimmer im Gartenteich beugt vor und lässt erst gar nicht zu, dass die Oberflächenverunreinigung das Wasser eintrübt.

Teichcomputer

IKS Aquastar pondpilot c

Präzises Messen und Regeln der Parameter pH, °C und O2

Wasserpumpen:

Pumpe OASE Profimax 40000
Pumpe OASE Profimax 30000

Belüftung:

Oximaxx Sauerstoff-Konzentrator
bietet unseren Fischen und der Filteranlage eine optimale Sauerstoffversorgung

Ozon:

Woodland Ozonisator 3000mg/h
Woodland Ozonreaktor 1,4m

UV- Lampen:

2 x TMC PRO CLEAR 55 Watt
2 x UV-Treatment Plants 80 Watt

Springbrunnen:

Pond - Jet OASE mit Beleuchtung

Überwachung:

Unsere Anlage wird überwacht von drei Mobotix Kameras, welche 24 Stunden aufzeichnen und ihre Farbbilder auf den Fernseher in der Stube überträgt. Man kann ja nie wissen. Die Anlage wurde durch die Firma Stöcklin EDV in Rickenbach geliefert und montiert.

 

     

 

 

 

 

Der frühere Teich besaß keine Wasseraufbereitung und musste deshalb jährlich etwa drei Mal gereinigt werden

 

So präsentierte sich der ursprüngliche Teich, welcher im Jahre 1991 erstellt wurde und ein Fassungsvermögen von ca. 2500 Litern aufwies.

 

 

Planung und Bau des neuen Teichs

 

 

                                                                                 

Im Januar 2006 wurde der Plan für die neue Teichanlage erstellt. Er sollte so gebaut werden, dass er sich harmonisch ans bestehende Bürogebäude anschloss und trotzdem die beidseitigen Ein- und Ausfahrten nicht erschwerte

                                                                                                                                                                                  .

Am 13. Februar 2006 fiel der Startschuss zu den Bauarbeiten. Dazu mussten erst einmal alle Tiere eingefangen und umgesiedelt werden.

                                                                                    

Der neue Teichumriss wurde eingemessen und der Belag entsprechend aufgefräst.

                                                                                                                                                                                  

Sodann erfolgte der Aushub der ersten Bauetappe für die Umrandung. Als Transportunternehmung entnahmen wir das Material mit dem eigenen Pneubagger. Moritz Betschart jun. machte seine Sache ausgezeichnet!

 

                                                                                      

Sodann mussten die situativen und höhenmässigen Gegebenheiten nachgemessen und kontrolliert werden. Das Bild zeigt unseren Betriebs Allrounder „Jackson“ in Aktion.

                                                                                                                                                                                    

Am 15. Februar 2006 begannen die Angestellten der Firma FS Bautech AG, Brunnen, mit den Schalungsarbeiten für die Teichumrandung.

                                                                                     

Hier wird die der zukünftige Seerosenteich eingeschalt. Dieser kleine Zusatzteich sollte später den kleinen Fischen und allfälligem Nachwuchs Zuflucht gewähren.

                                                                                                                                                                                 

Diese Figur wurde in den neuen Teich integriert. Sorgfältig wurde darauf geachtet, den kleinen Flötisten nicht zu beschädigen.

                                                                                   

Vor dem Betonieren wurden sämtliche Elektrorohre und Wasserleitungen verlegt.

                                                                                                                                                                                

Am 22. Februar 2006 fuhr unsere grosse Betonpumpe mit dem 29 Meter langen Ausleger auf und befüllte die Schalungen der Aussenumrandung.

                                                                               

Rund 30 m3 Beton wurden für den Betonriegel benötigt.

                                                                                                                                                                                   

Damit die ganze Filtriertechnik untergebracht werden konnte, musste in der benachbarten Tiefgarage ein Veloraum aufgegeben werden. Hier wurde soeben eine Wand des zukünftigen Ausgleichbeckens betoniert.

                                                                                

So präsentierte sich die Teicheinfriedung nach dem Ausschalen. Da später eine Folie an diese zu liegen kam, musste die Betonoberfläche sauber verputzt werden.

                                                                                                                                                                                    

Zahlreiche Zu -und Ableitungen führen durch die Gebäudemauer zum Technikraum.

                                                                                 

In einer zweiten Etappe wurde am 7. März 2006 der bestehende Aushub nochmals abgetieft. Die Firma Alois Arnold, Brunnen entnahm dem Graben nochmals rund 110 m3 Erdmaterial, um dem Teich die endgültige Tiefe zu geben. Anschliessend wurden der Boden und die Anböschungen an die Seitenwände betoniert und von Hand ausgestrichen.

                                                                                                       

Jetzt kamen die Spezialfirmen zum Einsatz: Hier wird die Spezialfolie von Fredy Furrer verlegt.

 

Die Folie musste möglichst faltenlos ausgelegt werden. Langsam wurden ca. 80'000 Liter Wasser eingelassen. Das ganze Prozedere musste relativ rassig über die Bühne laufen, da der Teichboden 1m unter dem Grundwasserspiegel liegt. Das eingespiesene Wasser sorgte für den notwendigen Gegendruck.

                                                                                                                    

Nach weiteren 20`000 Litern Wasser war der Teich geflutet, sodass die Granitsteine der Teicheinfassung verlegt werden konnten.

                                                                                           

Mittlerweile wurden auch die 30 to Granitquader aus dem Tessin angeliefert, welche vorerst jedoch noch verarbeitet werden mussten.

                                                                                                             

Aus sicherheits- und haftungstechnischen Gründen musste der Teich eingezäunt werden. Bereits sind die Baugeräte und Baumaschinen der der Firma Büwe aufgefahren. Diese wird die Granitarbeiten ausführen.

                                                                                              

Der Zuschnitt der Granitblöcke erforderte passgenaues Arbeiten!

                                                                                                                                                                                          

Diese zwei Spezialisten verstehen ihr Handwerk! Die Bauleitung erfolgte durch den Geschäftsführer Roger Weibel.

                                                                                           

Nach dieser Präzisionsarbeit wurde der Wasserstand am 24. März 2006 auf sein endgültiges Niveau gebracht. Die inskünftigen Bewohner durften nicht eingesetzt werden, da die Wassertemperatur zu diesem Zeitpunkt zu niedrig und die Filteranlage immer noch im Bau war.

                                                                                                                                                                                             

Im Filterraum werden unterdessen die UV-Strahler sowie die zwei leistungsstarken Wasserpumpen montiert.

                                                                                         

Das Bild zeigt den soeben eingetroffenen, neuen Hydrotech-Siebfilter.

                                                                                                                                                                                          

Zurück zum Teich: Nochmals wurde eine Generalreinigung in Angriff genommen und anschliessend 100`000 Liter Frischwasser aufgefüllt.

                                                                                         

Am 10. April 2006 wurde der Belag durch die Mitarbeiter der Firma Büwe, Hünenberg, eingebaut.

                                                                                                                                                                                        

Hans Deix, Metallbau in Brunnen, ist hier mit Abschlussarbeiten des neuen Chromstahlgeländers beschäftigt.

                                                                                       

Unser „Hofgrafiker“, Pius Zürcher, Beschriftungen, Brunnen, malte unsere Firmenanschrift auf. Auch der neue Springbrunnen funktionierte bereits. Gleichzeitig wurde das Wasser „geimpft“. Es musste nun noch zugewartet werden, bis die Wasserwerte stabil blieben und das Wasser ca. 16 Grad aufwies. Erst konnten die Fische eingesetzt werden.

                                                                                                                                                                                         

Auch die moderne Filteranlage arbeitete korrekt und zuverlässig und wartete darauf, die Schmutzpartikel auszuscheiden.

                                                                                       

                                                                                     

Der lang ersehnte Moment brach dann endlich an: Am 13. April 2006 wies das Wasser 17 Grad auf und die Wasserqualität befand sich im grünen Bereich. Vorsichtig setzte ich meine zwei grossen Störe ein.

                                                                                                                                                                                            

Am 22. April 2006 fuhren wir zu André Weibel nach Hünenberg, um die 70 Kois nach Brunnen zu überführen. Wehmütig nimmt hier André Abschied von seinen Kois, welche er 27 Jahre aufgezogen und gepflegt hat. André, wir werden gut für deine Lieblinge sorgen und du kannst sie ja jederzeit besuchen..!

                                                                                   

Die Kois scheinen sich in ihrer neuen Behausung äusserst wohl zu fühlen! Im Teich leben übrigens soviele Fische, wie die Firma A.Betschart's Söhne AG ab 1914 LKW's angeschafft hat.

                                                                                                                                                                                         

André Weibel ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich vom Wohlergehen seiner Fische zu überzeugen...

                                                                                     

...schien mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden zu sein!

                                                                                                                                                                                      

Auch die Seerosen gediehen prächtig und die kleinen und mittleren Kois fühlten sich bestimmt wohl. Ein Teil des Teiches wurde mit einem Segel abgedeckt, damit den Bewohnern auch ein schattiges Plätzchen zur Verfügung steht.

                                                                                                                            

So präsentiert sich heute unser Projekt!

Auf das Ergebnis sind wir stolz!

Technik

Heute Technikraum - früher Veloraum

   

 

 

   

 

   

 

   

 

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