mobile & stationäre Heilpraxis für Koi

 

Das Problem der „schwächelnden“ Fische wird durch die stets zunehmende Zahl an Teichbesitzern und deren Wunsch nach bunten Karpfen nicht gerade weniger.
Denke ich an meine eigene Anfangszeit in Sachen Teich und Koi zurück, fällt mir ein, wie froh ich damals gewesen wäre, wenn mir, bzw. meinem Fisch jemand kompetent hätte helfen können. Auch meine Anrufe bei den regionalen Tierärzten bezüglich des Koi waren erfolglos.

So befasste ich mich ab diesem Zeitpunkt selbst mit der Gesundheit meiner Fische und dem Lebensraum in dem sie gehalten werden.
Das autodidaktisch erlernte und durch abgeschlossenes Studium ausgebaute Wissen werde ich nun als Dienstleistung zur Verfügung stellen.
Ein Schritt, welcher gut überlegt, lange geplant und in meinen Augen - zumindest in unserer Region - längst notwendig ist.
Die letzten Jahre kontaktierten mich per Mail, Telefon, oder eben über Internetforen immer häufiger fremde Leute bezüglich ihrer Fischlein. Nicht selten standen sie sogar mit dem Eimerchen vor meiner Haustür.

Abgewiesen habe ich niemanden, aber es galt Legalität zu erlangen und das war nicht einfach, da mein Vorhaben in Deutschland bisher einzigartig.

 

Was versteht man unter dem Begriff Heilpraxis für Koi eigentlich? 

Wie die Kollegen Tierheilpraktiker für Hund, Katze, oder Pferd durchläuft auch der Tierheilpraktiker für Fische eine Ausbildung. Ich absolvierte Prüfungen in Anatomie und Pathologie der Fachrichtung Cyprinus Carpio und besuchte Lehrgänge und Seminare zum Thema Wasserbeschaffenheit. 

Ich kann Krankheiten der Fische erkennen, sowie behandeln.  

Ich weiß, welche Krankheiten auftreten können und sehr oft stehen sie in Zusammenhang mit der Qualität des Wassers. Ein äußerst wichtiger Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Funktionsfähigkeit von mechanischen und biologischen Filterungen. Dies beinhaltet mitunter das Erkennen von unerkannten "Keimproduzenten", welche die Koi permanent belasten.

Erfahrungsgemäß kann man einen großen Teil aller Probleme von Koi & Co wie folgt  aufteilen:

Entweder liegt ein starker parasitärer Befall vor, mit dem der Fisch selbst nicht mehr fertig wird. Diesen kann ich mittels exakter mikroskopischer Untersuchung von Haut- und/oder  Kiemenabstrich bestimmen und im Anschluss daran auch beseitigen. 

Oder wie oben kurz angedeutet, eine mangelhafte Wasserqualität und somit unzureichende Wasserwerte. Auch hier werde ich versuchen, die Ursache zu ermitteln, das Problem ansprechen und – falls erwünscht - selbstverständlich beseitigen.   

 

Am Anfang steht die Diagnose. Häufig wird vom kranken Fisch ein Abstrich entnommen für eine mikroskopische Untersuchung direkt vor Ort. In manchen Fällen kann es aber auch nötig sein, einen Abstrich für bakteriologische Untersuchungen zu entnehmen, der dann zur Auswertung in ein Labor geschickt wird. Hier könnte dann bei positivem Befund von einem Tierarzt zusätzlich ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum verordnet werden. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist dies aber nur selten nötig, bzw. wird viel zu oft und vor allem viel zu schnell von nicht befugten Personen des Fischhandels verabreicht, was letztlich zu unnötigen Resistenzbildungen führt. Koi werden leider  nicht selten schon in ihren Herkunftsländern „vorsorglich“ mit Antibiotika versorgt.

Die Natur bietet auch für die Behandlung von Fischen erstklassige Mittel.

Mein Ziel ist es, ihren Fische wieder auf die Flossen zu helfen, denn die Erkrankung selbst ist meist einfach gestrickt und das Symptom nur der optische Hilferuf. Erkennt man diesen Hilferuf früh genug, so ist das bereits die halbe Miete. 

 

Leistungen

 

 

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